Deutsches Gesundheitsbarometer auf Instagram
(veröffentlicht: 13.05.2026)
Das deutsche Gesundheitsbarometer ist seit Neustem auch auf Instagram vertreten. Dort teilen wir aktuelle Studienergebnisse des Panels und machen unsere Forschung für die breite Öffentlichkeit zugänglich.
Den Account finden Sie hier: https://www.instagram.com/deutschesgesundheitsbarometer/
Panel Berichte zur psychischen Gesundheit 2025
(veröffentlicht: 10.12.2025)
Der neue Bericht 2025 des Digitalen Panels liefert zentrale Einblicke: Hohe Lebenszufriedenheit, aber auch verbreitete Stresssymptome. Der Sonderbericht beleuchtet zudem die intensive Nutzung sozialer Medien und die damit verbundenen Risiken.
Aktuelle Publikation auf der Grundlage der Daten des Digitalen Panels
(veröffentlicht: 08.07.2026)
Die Publikation von Brailovskaia et al. zeigt, dass Stresssymptome und Schlafprobleme bei Personen, die soziale Medien (z.B. TikTok, Instagram) nutzen, höher ausfallen als bei Personen, die vollständig auf die Nutzung von sozialen Medien verzichten. Zudem nehmen Personen, die soziale Medien nicht nutzen, mehr Kontrolle über die Abläufe in ihrem Leben wahr als die Nutzenden.
Sie finden die Studie unter:
Brailovskaia, J., Precht, L.-M., & Margraf, J. (2026). Comparing social media users and non-users in Germany: Sense of control, addictive social media use, stress and insomnia symptoms. Computers in Human Behavior Reports, 21, 100933. doi:10.1016/j.chbr.2026.100933
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2451958826000072
Die Publikation von Brailovskaia et al. untersuchte den Zusammenhang zwischen suchtartiger Nutzung sozialer Medien, depressiven Symptomen und suizidbezogenen Gedanken und Verhaltensweisen in drei Altersgruppen. Die Ergebnisse zeigen, dass suchtartige Nutzung sozialer Medien, depressive Symptome und suizidbezogene Gedanken und Verhaltensweisen bei jüngeren Erwachsenen stärker ausgeprägt waren als bei Personen mittleren und höheren Alters. Zugleich zeigte sich in allen Altersgruppen, dass depressive Symptome den Zusammenhang zwischen suchtartiger Nutzung sozialer Medien und suizidbezogenen Gedanken und Verhaltensweisen vermitteln.
Sie finden die Studie unter:
Brailovskaia, J., Precht, L.-M., Teismann, T., & Margraf, J. (2026). Depressive symptoms mediate the relationship between addictive social media use and suicide-related outcomes: Longitudinal insights from three age groups. Acta Psychologica, 265, 106702. https://doi.org/10.1016/j.actpsy.2026.106702
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0001691826005032?via%3Dihub
Die Publikation von Teismann et al. befasst sich mit persistierenden Suizidgedanken in der deutschen Allgemeinbevölkerung. In der untersuchten Stichprobe berichteten 6,9 % aller Teilnehmenden und 17,9 % der Personen mit suizidbezogenen Gedanken oder Verhaltensweisen im Lebensverlauf von langanhaltenden Suizidgedanken über mindestens zwölf Monate. Personen mit persistierenden Suizidgedanken berichteten häufiger von Suizidversuchen im Lebensverlauf. Zudem waren persistierende Suizidgedanken mit höheren Depressions- und Angstsymptomen sowie niedrigerer positiver psychischer Gesundheit verbunden.
Sie finden die Studie unter:
Teismann, T., Hensel, L. M., Brailovskaia, J., Spangenberg, L., Holler, I., Precht, L.-M., Schaumburg, S., Margraf, J., & Schneider, S. (2026). Persistent suicidal ideation: Prevalence in the German general population. Journal of Affective Disorders Reports, 25, 101067. https://doi.org/10.1016/j.jadr.2026.101067
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666915326000466?via%3Dihub
Die Publikation von Brailovskaia et al. untersucht das Einsamkeitsparadox des digitalen Zeitalters mit besonderem Blick auf Geschlechterunterschiede. Die Ergebnisse zeigen, dass suchtartige Nutzung sozialer Medien mit mehr Einsamkeit und weniger wahrgenommener sozialer Unterstützung im Offline-Leben verbunden ist. Männer berichteten im Durchschnitt etwas höhere Werte bei suchtartiger Social-Media-Nutzung und Einsamkeit, während Frauen etwas mehr soziale Unterstützung im Offline-Leben wahrnahmen. Insgesamt zeigte sich bei Männern und Frauen ein ähnliches Ergebnismuster: Die soziale Unterstützung im Offline-Leben vermittelte den Zusammenhang zwischen suchtartiger Nutzung sozialer Medien und Einsamkeit.
Sie finden die Studie unter:
Brailovskaia, J., Precht, L.-M., Schaumburg, S., Margraf, J., & Schneider, S. (2026). Understanding the loneliness paradox of the digital age: Offline social support mediates the relationship between addictive social media use and loneliness – A gender comparison in the German general population. Computers in Human Behavior, 185, 109092. https://doi.org/10.1016/j.chb.2026.109092
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0747563226001895